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ME/CFS Schlafstörungen, wenig erholsamer Schlaf

ME/CFS Schlafstörungen, wenig erholsamer Schlaf: Eigentlich würde ich gerne schlafen, aber ich stehe „voll unter Strom“. Herzklopfen, Muskelzuckungen, wilde Träume, Schmerzen, eiskalte Füße und ein heißer Kopf lassen mich, wenn überhaupt, nur sehr oberflächlich schlafen. Ich werde morgens wach und habe das Gefühl nicht geschlafen zu haben. Nicht selten beginnt der Tag so, wie er endete: Regungslos im Bett liegend.

Medizinischer Zusammenhang

schlafstörungen-bettStudien bestätigen, dass bis zu 80% der ME/CFS – Betroffenen, trotz schwerer Erschöpfung, mit schlaf- bzw. schlafbezogenen Problemen zu kämpfen haben. Dazu gehören teils massive Ein- und Durchschlafprobleme, nicht erholsamer Schlaf, Schlaflosigkeit, Bewegungsdrang aber auch Schlafapnoe und Narkolepsie.

Einer der Auslöser dieser Schlafstörungen ist ein ständig überaktives Nervensystem. Das sympathische Nervensystem (Sympathikus) steht für Anspannung, Action, Flucht sowie Kampf und ist verantwortlich dafür, dass sich Betroffene niemals wirklich entspannen – auch nicht wenn sie schlafen. Dadurch werden die zur Regeneration notwendigen Tiefschlafphasen gestört.

Achtung: 20% der Betroffen haben laut Studien eine primäre und behandelbare Schlafstörung und nicht ME/CFS. Diesen Patienten kann schnell geholfen werden, wieder gesund zu werden!

Weiterführende Informationen

Neue Erkenntnisse zum Chronischen Erschöpfungssyndrom
Study Illuminates the Cause of the Sleep Problems in Chronic Fatigue Syndrome (englisch)
CFS – Treating the Most Disruptive Symptoms First (englisch)

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