Unsere Ziele und Grundsätze


ME/CFS wirkt sich grundlegend auf das Leben betroffener aus. Die lähmende Erschöpfung und besonders manche Symptome bringen mich immer wieder an den Rand des Erträglichen. Doch die Ärzte haben mich meist nur ratlos angesehen. Ich konnte regelrecht beobachten, wie sie mich als Mensch entwerteten und aburteilen. Manchen Ärzten fällt es sehr schwer zuzugeben, dass sie eine Krankheit nicht kennen oder verstehen. Lieber wird vorschnell geurteilt und „psychologisiert“.
Obwohl ich immer ein starker Charakter war, fühlte ich mich zunehmend ausgeschlossen und im Stich gelassen. Schritt für Schritt verlor ich dann Partnerin, viele Freunde, meinen Beruf – ja eigentlich mein ganzes Leben. Anfangs dachte ich, dass ich wohl ein Einzelfall bin, doch im Laufe der Zeit kam ich mit immer mehr Menschen in Kontakt… und jetzt finde ich mich plötzlich inmitten vielen toller Menschen wieder, die alle an meiner Seite Kämpfen! Ich danke Euch allen so sehr!

Unsere Ziele:

Wir suchen grundlegende Antworten & Lösungen zu den 4 wichtigsten Fragen ME/CFS Betroffener:

  • Wie kann ich mir selbst helfen?
  • Wo finde ich einen Arzt/Spezialisten der mir wirklich hilft?
  • Wie bekomme ich eine Diagnose, falls sich mein Zustand nach 6 Monaten nicht bessert?
  • Wie kann ich mich sozial absichern und meine Rechte durchsetzen, falls ich nicht mehr arbeitsfähig bin?

Wir arbeiten Schritt für Shritt, aber unaufhörlich daran, dass kein ME/CFS Betroffener mehr:

  • eine weitere, oft irreversible Zustandsverschlechterung durch falsche Diagnose und Behandlung erfährt.
  • von Ärzten und öffentlichen Stellen herabgewürdigt, gedemütigt oder völlig im Stich gelassen wird.
  • trotz der Schwäche und enormen Belastungen durch die Erkrankung auch noch alleine kämpfen muss.

Unsere Denk- und Handlungsgrundsätze:

  • Wir sind verständnis- und respektvoll.
  • Wir hören genau zu, um wirklich zu verstehen.
  • Wir denken und handeln langfristig und grundlegend.
  • Wir suchen immer elegante und intelligente Lösungen.
  • Wir erlauben den Anderen immer genau so zu sein, wie sie sind.
  • Wir bemühen uns immer die Perspektive anderer Personen zu verstehen.
  • Wir versuchen nicht unbedingt gemocht zu werden, sondern tun das, was sich richtig anfühlt.

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